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Herzlich Willkommen!

Susanne Schwanke-Lück und Hendrik Öchsle

Schön, dass Sie auf den Seiten der LINKEN im Havelland vorbei schauen. Hier finden Sie Informationen und Links zu unseren Fraktionen im Europäischen Parlament, im Bundes-, Land- und Kreistag, sowie zu unseren Abgeordneten und Parteistrukturen in den Kommunen des Landkreises.

Wir als LINKE wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam nach Lösungen für anstehende Probleme suchen und uns für mehr soziale Gerechtigkeit, gute Bildung, eine gesunde Natur und demokratische Teilhabe einsetzen. Dafür hoffen wir auf Ihre Mithilfe. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, nutzen Sie die aufgeführten Kontaktmöglichkeiten. Sie erreichen uns per Telefon, Mail oder auch persönlich in den Büros in Falkensee, Nauen und Rathenow.

Susanne Schwanke-Lück und Hendrik Öchsle
Kreisvorsitzende DIE LINKE. Havelland

26. April 2017

Öffentliche Bürgersprechstunden der Kreistagsfraktion in Nauen und Schönwalde-Glien

Jörg Schönberg

Die Einwohnerinnen und Einwohner in Nauen und Schönwalde-Glien haben die Möglichkeit, sich persönlich mit ihren Anliegen, Wünschen und Problemen an die Fraktion DIE LINKE. im Kreistag Havelland zu wenden.

Dazu laden wir alle Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich zu öffentlichen Sprechstunden am Dienstag, 9. Mai, ein:

Nauen: 13.30 Uhr - 14.30 Uhr, Geschäftsstelle der LINKEN, Markstraße 18

Schönwalde-Glien OT Siedlung: 15.00 Uhr - 16.00 Uhr, EDEKA-Parkplatz, Berliner Allee

Am 9. Mai steht Ihnen der Kreistagsabgeordnete Jörg Schönberg als Gesprächspartner zur Verfügung.

Wir freuen uns auf interessante Gespräche und einen regen Austausch mit Ihnen.

25. April 2017

Ausstellung zum KZ Ravensbrück im Landtag

Im Frauen-Konzentrations­lager Ravens­brück waren zwischen 1939 und 1945 über 130.000 Frauen und Mädchen inhaftiert, fast 30.000 wurden ermordet oder starben an den Folgen von Zwangs­arbeit und medizi­nischen Menschen­versuchen. Seit 1994 setzt sich der Fürsten­berger Förder­verein Ravens­brück e.V. dafür ein, die Erinnerung an diese Verbrechen lebendig zu halten. Neben der Gedenkarbeit in Deutschland unterstützt er einen Invalidenverein in Simferopol auf der Krim, der einige der letzten Überlebenden des Lagers betreut, ihnen hilft, den Alltag zu bewältigen, und mit dem „Haus Hoffnung“ eine Begegnungsstätte unterhält.

Zum 72. Jahrestag der Befreiung des KZs Ravensbrück zeigt DIE LINKE im Landtag seit vergangenem Freitag eine Ausstellung des Fürstenberger Fördervereins, die das Schicksal ehemaliger Häftlinge im Lager, ihr Leben nach 1945 und die Arbeit des Vereins auf der Krim dokumentiert. Bei der Eröffnung mit fast 50 Gästen sprachen neben unserer Abgeordneten Anita Tack auch die Vorsitzende des Fördervereins, Yvonne Nägel, und die Potsdamer Künstlerin Rita Mildebrath. Auch eine Abordnung des Invalidenvereins aus Simferopol war anwesend.

Die Ausstellung im Flur der Linksfraktion (Landtagsgebäude, 2. OG) ist bis 19. Mai 2017 zu besichtigen.

22. April 2017

Rendite auf Kosten von Mieter und Substanz - Gutachten der LINKEN zur Deutschen Wohnen AG

von Tobias Bank, Vorsitzender DIE LINKE. Fraktion Wustermark

Tobias Bank

Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen AG ist mit seinen Tochtergesellschaften eine der fünf größten europäischen börsennotierten Immobilien-Gesellschaften und die zweitgrößte Immobiliengesellschaft Deutschlands.

"Mit rund 110.000 Wohnungen ist die Deutsche Wohnen der größte private Vermieter in Berlin und Umland, inklusive Elstal, und damit in Berlin marktbeherrschend. Da muss Rendite erbracht werden - Denkmalschutz und Mieterinteressen sind da offenbar zweitrangig", kommentierte Tobias Bank (DIE LINKE), ein kurz vor Ostern veröffentlichtes Gutachten zur Deutschen Wohnen AG, mit Blick auf die Bauvorhaben des Konzerns in der denkmalgeschützten Eisenbahnersiedlung in Elstal.

"Im vergangenen Winter klagten zahlreiche Mieter der Otto-Suhr-Siedlung in Berlin über defekte Heizungen. In der Eisenbahnersiedlung in Elstal gab es vermehrt Beschwerden über Schimmel. Andere werfen der Deutschen Wohnen die Nichtanerkennung des Mietspiegels vor. Wieder Anderen wurden über Jahrzehnte lang bewirtschaftete Gärten gekündigt und Jahrzehnte lang genutzte Loggien zu von außen begehbaren Balkons umgebaut", so der in Elstal wohnende Gemeindevertreter Wustertmarks. weiterlesen

21. April 2017

Gewalt gegen schwule Männer in Tschetschenien

Anfrage an die Bundesregierung von Harald Petzold, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Harald Petzold

Die brutale, staatlich organisierte Verfolgungswelle gegen Homosexuelle in der autonomen russischen Teilrepublik Tschetschenien hält laut Berichten von unterschiedlichen Menschenrechtsorganisationen und Medien an. Seit Anfang April wurden dort mehrere Männer ermordet und über 100 schwule oder vermeintlich schwule Männer verschleppt. Sie werden seitdem in Gefängnissen festgehalten und gefoltert.

Ich verurteile dieses brutale Vorgehen der staatlichen Stellen in Tschetschenien und fordere die Bundesregierung auf, scharf gegen diesen Vorgehen bei der russischen Regierung zu intervenieren.  Stefan Liebich und ich haben dazu mehrere Fragen an die Bundesregierung gestellt und heute die Antworten erhalten.

Welche konkreten Maßnahmen hat die Bundesregierung getroffen bzw. gedenkt die Bundesregierung zu treffen, um angemessen auf Berichte über die Verfolgung von homosexuellen Männern in Tschetschenien, auch gegenüber russischen und tschetschenischen Regierungsstellen, zu reagieren?

Die Antwort der Bundesregierung finden Sie hier.

18. April 2017

Studie des WSI zeigt: Weiterhin keine Erfolge im Kampf gegen Kinderarmut

von Norbert Müller, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Norbert Müller

„Die Zahl armer Kinder in Deutschland ist nach wie vor erschreckend hoch“, kommentiert Norbert Müller, kinder- und jugendpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die Ergebnisse einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Laut Studie liegt die Armutsquote bei Kindern bei ca. 19 Prozent. Für das Jahr 2015 konstatiert die Studie sogar einen Anstieg der Armutsquote von 19 Prozent auf 19,7 Prozent.

Die Studie erklärt dies mit der gestiegenen Zahl an Kindern mit Fluchthintergrund. Müller weiter: „Bei 77.000 armen Kinder mehr als im Vorjahr alleine auf die Aufnahme von Flüchtlingsfamilien zu schauen, greift zu kurz. Denn trotz Wirtschaftswachstum, steigender Beschäftigung und voller Sozialkassen verharrt die Armutsquote auch bei Kindern ohne Migrationshintergrund auf skandalös hohem Niveau." weiterlesen

17. April 2017

»Auf der Seite der Demokratie oder auf der Seite der Diktatur Erdogans«

von Sahra Wagenknecht und Sevim Dagdelen, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Sahra Wagenknecht
MdB Sevim Dagdelen

Während sich Präsident Erdogan, seine islamistische AKP und die ultranationalistischee MHP als Sieger des Verfassungsreferendums in der Türkei feiern, ficht die türkische Opposition den erklärten Wahlsieg des Ja-Lagers an und erhebt den Vorwurf der Wahlmanipulation. Zahlreiche Wähler berichteten davon, dass ihnen Stimmzettel und Umschläge ohne den offiziellen Stempel der Wahlbhörde ausgeteilt worden seien. Im Internet kursieren Videos, die zeigen, wie offenbar nicht-offizielle Stimmzettel nachgestempelt werden. Die sozialdemokratische Partei der Türkei CHP geht davon aus, dass unerlaubt 1,5 Millionen solcher ungestempelten Wahlzettel mitgezählt wurden.

Der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge haben 24,8 Millionen Wähler hätten mit Ja votiert, 23,5 Millionen haben das Präsidialsystem abgelehnt. Damit lag der Ja-Anteil nach Auszählung von 99,45 Prozent der Stimmen bei 51,37 Prozent. 63,6 Prozent der Türken in Deutschland haben für die Verfassungsänderung gestimmt. Insgesamt waren im Ausland rund 2,9 Millionen Wahlberechtigte registriert, rund die Hälfte davon in Deutschland.

Sahra Wagenknecht schließt sich “der Forderung aus der türkischen Opposition an, die das Ergebnis anfechten will. Angesichts all der erfolgen Manipulation, Erpressung und Verfälschung im Vorfeld sowie angesichts ernstzunehmender Hinweise auf Wahlbetrug dürfen Kanzlerin Merkel und Außenminister Gabriel diesen angeblichen Sieg nicht anerkennen”. Für die Bundesregierung wiederum müsse dies vielmehr Anlass sein, “ihre Türkeipolitik grundlegend zu ändern. Mit einer Diktatur darf die EU keine Beitrittsverhandlungen mehr führen, Vorbeitrittshilfen von 630 Millionen Euro jährlich sind ebenso wie eine Erweiterung der Zollunion zur Unterstützung Erdogans sofort zu stoppen. Die Bundesregierung ist gefordert klar zu machen, auf wessen Seite sie steht: Auf der Seite der Demokratie oder auf der Seite der Diktatur Erdogans”. weiterlesen

12. April 2017

Wir stellen uns ehrlichen Argumenten!

Änderungen bei der Verwaltungsstrukturreform

Die rot-rote Landesregierung hat gestern weitreichende Änderungen an den Plänen zur Verwaltungsstrukturreform vorgenommen. Einen Lausitzkreis aus drei Landkreisen plus Cottbus soll es nicht geben, Teltow-Fläming und Dahme-Spreewald sollen eigenständig bleiben und die überschuldeten kreisfreien Städte komplett aus Landesmitteln teilentschuldet werden. Das Landesamt für Soziales und Versorgung wird nicht kommunalisiert.

"Der heutige Beschluss zeigt, dass sich DIE LINKE ehrlichen Argumenten stellt. Das unterscheidet sich wohltuend von der im Jahre 2003 von oben durchgedrückten Gemeindegebietsreform. Rot-Rot hat damit vielen Anregungen und Hinweisen entsprochen", so unser Landesvorsitzender Christian Görke.

Über einen Standardanpassungszuschuss von insgesamt fast 100 Mio. Euro sollen die Kreise, die kreisfreie Städte aufnehmen, unterstützt werden. Damit soll verhindert werden, dass die anderen kreisangehörigen Städte mit einer eventuellen Erhöhung der Kreisumlage draufzahlen.

Zusätzlich wird das Land jedem Landkreis, der von der Reform betroffen sein wird, 5 Mio. Euro für jene Kosten erstatten, die durch eine Fusion mit dem Nachbarkreis entstehen. Insgesamt also noch mal 10 Mio. Euro pro neuem Kreis.

Weitere Informationen zu den geplanten Änderungen finden Sie hier.

11. April 2017

Tanzverbote abschaffen - Feier doch wann du willst!

von Norbert Müller, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Norbert Müller

Das Gesetz zwingt alle Bürger_innen ein religiöses Verhalten auf. Es ist unzeitgemäß und gehört in die Geschichtsbücher. Tanzen verbindet Menschen über Kulturen und Religionen hinweg. Daher lasst die Menschen tanzen.

Unter Verweis auf das Feiertagsgesetz hat die Stadt Potsdam zum Beginn dieser Woche dem Spartacus die geplanten Veranstaltungen am Osterwochenende untersagt. Dazu erklären der Landessprecher_innenrat der Linksjugend ['solid] Brandenburg, Norbert Müller, MdB DIE LINKE und Isabelle Vandre, MdL DIE LINKE:

"Ich fordere die Stadt dazu auf, mit dem Spartacus eine einvernehmliche Lösung für das Osterwochenende zu finden", erklärt Norbert Müller, MdB. weiterlesen

11. April 2017

LINKE beim Friedens- und Versöhnungsmarsch in der Autonomen Region Kurdistan

Vom 12. bis 17. April 2017 nimmt die Landtagsabgeordnete Andrea Johlige am Friedens- und Versöhnungsmarsch in der Autonomen Region Kurdistan teil. Dazu aufgerufen hatte das Menschenrechtszentrums Cottbus e.V. in Kooperation mit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte. Der Marsch findet von Palmsonntag, dem 9. April 2017, bis zum Ostermontag, dem 17. April 2017 statt.

Zu ihrer persönlichen Motivation zur Teilnahme sagt Andrea Johlige, die auch asyl- und flüchtlingspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion ist: „Krieg und Verfolgung sind eine der wichtigsten Ursachen, warum Menschen ihre Heimat verlassen und auf die Flucht gehen. Der Marsch soll zeigen, dass Europäerinnen und Europäer mit den Menschen im Irak fühlen und sie bei ihren Anstrengungen für Frieden und Versöhnung unterstützen.“ weiterlesen

10. April 2017

„Schrääg“ muss erhalten bleiben

von Harald Petzold, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Harald Petzold

Zur möglichen Kündigung der Szenekneipe „Schrääg“ in Falkensee erklärt Harald Petzold, MdB der LINKEN aus dem Wahlkreis Oberhavel und Havelland:

„Die Szenekneipe „Schrääg“ in Falkensee muss erhalten bleiben. Wie viele Falkenseerinnen und Falkenseer habe ich mit Bestürzung von der Kündigung des Mietvertrages für das Team um Heiko Richter erfahren. Mit dem „Schrääg“ würde Falkensee einen wichtigen Punkt der Identifikation seiner Bewohnerinnen und Bewohner mit der Stadt verlieren – und noch dazu einen wichtigen soziokulturellen Akteur der Stadt. Denn das „Schrääg“ war immer mehr, als nur eine Szenekneipe: so haben beispielsweise Generationen von Schülerinnen und Schülern hier auch Diskussionskultur und Demokratie gelernt. Etwa die Koordinierungstreffen der ersten Falkenseer Jugendparlamente fanden im „Schrääg“ statt.“ weiterlesen

10. April 2017

Richtlinie ermöglicht bezahlbare Mieten für mehr Menschen

von Anita Tack, DIE LINKE. Fraktion im Landtag Brandenburg

MdL Anita Tack

Für Wohnungsunternehmen und private Investoren sind die Bedingungen für eine Landesförderung verbessert worden. Dazu erklärt Anita Tack, stadtentwicklungs- und wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE:

Die Richtlinie von 2016 zur Förderung des Mietwohnungsbaus wurde verbessert. Das war eine dringende Forderung der Linksfraktion im Landtag. „Ich begrüße diese weitergehenden Regelungen sehr, weil damit stärkere Anreize für mehr Wohnraum mit Mietpreis- und Belegungsbindung geschaffen werden. Bezahlbarer Wohnraum für Menschen mit niedrigem Einkommen und für junge Familien ist dringend nötig, denn in den vergangenen Jahren ist der Anteil an Sozialwohnungen dramatisch zurückgegangen und viele Belegungsbindungen laufen in den nächsten Jahren aus“, so Anita Tack.

Sowohl die Verbesserung der Darlehensbedingungen als auch die direkte Bezuschussung von belegungsgebundenem Wohnungsneubau soll die Rahmenbedingungen für die Schaffung von attraktivem Wohnraum für mehr Menschen erleichtern. weiterlesen

9. April 2017

Die Zukunft, für die wir kämpfen: SOZIAL. GERECHT. FÜR ALLE.

Leitantrag zum Bundesparteitag am 10. und 11. Juni - Das Programm zur Bundestagswahl

Wir haben im Vorfeld mit vielen Menschen diskutiert was sie sich wünschen, was ihre Hoffnungen und Erwartungen sind. Diese Erkenntnisse bilden, kombiniert mit unseren bewährten Forderungen und neuen Ideen die Grundlage für unser Wahlprogramm - unseren Plan für die kommenden Jahre.

Am 10./11. Juni werden wir auf unserem Bundesparteitag in Hannover das Wahlprogramm verabschieden. Anschließend geht es richtig los! Wir wollen im Wahlkampf mit vielen Menschen sprechen, sie überzeugen mit uns gemeinsam für eine soziale und gerechte Zukunft zu kämpfen!

Die Zeit bis dahin wollen wir mit vielen Aktivitäten und Aktionen nutzen um DIE LINKE in der Öffentlichkeit noch besser zu positionieren. Auch darüber werden wir Dich regelmäßig informieren.

Sie können sich sowohl den kompletten Entwurf des Wahlprogramms anschauen als auch die Kurzfassung.

6. April 2017

Ladestationen für E-Autos sind ein erster Schritt in die richtige Richtung

Pressemitteilung von Andrea Johlige und Tobias Bank, Linksfraktion im Kreistag

Andrea Johlige
Tobias Bank

"Die Ankündigung des Landrates, ein Konzept zum strategischen Auf- und Ausbau von Ladestationen für E-Autos im Landkreis zu erarbeiten, kommt einer unserer zentralen Forderungen im Bereich des Umwelt- und Klimaschutz, nämlich umweltfreundliche Autoantriebe zu fördern, sehr nahe", meinte Andrea Johlige, Vorsitzende der Linksfraktion im Kreistag Havelland, zu der kürzlich bekannt gegeben Konkretisierung des Klimamanagements des Landkreises. "Der Bund und das Land Brandenburg stellen Fördermöglichkeiten zur Verfügung, die wir dafür unbedingt nutzen sollten", so Johlige, die auch Mitglied des Landtages ist.

"Da wir auch die städtischen und gemeindlichen Verwaltungen innerhalb des Landkreises dazu ermutigen wollen, ihre Fuhrparks auf Elektroautos umzurüsten, wären Aufladestationen vor allen öffentlichen Verwaltungen wichtig. Wustermark könnte dafür als Beispiel dienen. Auf Anregung der Linken wurde damals ein Elektroauto für die Verwaltung angeschafft", ergänzte Tobias Bank, der Mitglied im Wirtschaftsausschuss des Landkreises ist. "Die Nichtanschaffung von Hybridbussen ist dennoch zu kritisieren. Es hätte ja nicht sofort der gesamte Fuhrpark von Havelbus umgerüstet werden müssen, aber dass nicht einmal ein Bus angeschafft wurde, ist bedauerlich", meinte der Wustermarker weiter. "Wann, wenn nicht jetzt und hier müssen wir mehr für die Umwelt tun?" Der Landkreis hatte aus Kostengründen von der Anschaffung von Elektrobussen Abstand genommen.

5. April 2017

Zehn Argumente: Warum 100.000 Pflegekräfte mehr?

Kampagne "Das muss drin sein."

Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger sind völlig überlastet

1. Zu wenig Leute: Es gibt viel zu wenig Krankenhauspersonal, um alle Aufgaben zu bewältigen. Der Pflegewissenschaftler Michael Simon stellt fest, dass zwischen 1993 – 2013 sowohl der Leistungsumfang als auch das Leistungsspektrum in Krankenhäusern erheblich erweitert wurde – die Zahl des Personals aber nicht. Er geht davon aus, dass etwa 100.000 Vollzeitkräfte nötig sind, um den Anstieg der Arbeit auszugleichen. Im Vergleich steht Deutschland schlecht da: Hier kümmerten sich im Jahr 2010 12,3 Pflegekräfte um 100 Krankenhauspatienten. In England waren es 22,5, in der Schweiz 29,5, in den Niederlanden 29,8 und in Norwegen 42,9.

2. Zu viele Überstunden: In der Pflege ist die Überlastung das zentrale Problem. Ver.di hat in einer Umfrage herausgefunden, dass die Beschäftigten in Krankenhäusern insgesamt 35,7 Millionen Überstunden angehäuft haben. Das sind 32,5 pro Person. Die Überstunden werden teils schon im Dienstplan eingeplant. Die Pflege der Patienten kann also nur gewährleistet werden, wenn das Pflegepersonal Überstunden macht.

3. Keine Bedarfsermittlung: Ver.di und die Fraktion DIE LINKE im Bundestag fordern, dass der Personalbedarf anhand von tatsächlich anfallenden Tätigkeiten bemessen wird. In einem ersten Schritt soll die Pflegepersonalregelung (die gesetzliche Mindestpersonalbemessung) wieder eingesetzt werden. 1996 wurde diese Regelung ausgesetzt, weil der ausgerechnete Personalbedarf viel höher lag als ursprünglich geplant. weiterlesen

2. April 2017

Paragraf 175: endlich Entschädigung und Rehabilitierung

von Harald Petzold, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Harald Petzold

Endlich wurde im Bundeskabinett der Gesetzentwurf zur Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern des Paragrafen 175 StGB verabschiedet. Viele Jahre, bzw. Jahrzehnte kämpften Betroffene und Menschenrechtsorganisationen dafür.

Der Paragraf 175, Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt und im Nationalsozialismus verschärft, existierte in der Bundesrepublik Deutschland bis 1969 unverändert, danach bis 1994 in Teilen fort. (In der DDR ohne die NS-Verschärfung). Die mehr als 50.000 in dieser Zeit verurteilten Männer wurden bis heute weder rehabilitiert noch entschädigt.

Es ist allerhöchste Zeit, dass das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode auf den Weg kommt. Die Opfer müssen rehabilitiert und entschädigt werden - und zwar so bald wie möglich, denn sie sind schon alle hohen Alters. weiterlesen

1. April 2017

Vogelgrippe: Lektion lernen, Risiken endlich minimieren

von Dr. Kirsten Tackmann, Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

MdB Dr. Kirsten Tackmann

Auch in Brandenburg konnte vergangene Woche die Stallpflicht aufgehoben werden. Dennoch ist der aktuelle Vogelgrippe-Seuchenzug der schwerste bisher dokumentierte. Seit November 2016 starben 620.000 Tiere. In 28 bzw. 66 Geflügelhaltungen kam es 2016 bzw. 2017 zum Ausbruch dieser Tierseuche. Mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Verlusten und Tierschutzkonflikten.

Deshalb setzte die Bundestagsfraktion DIE LINKE diese Woche das Thema abermals auf die Tagesordnung des Fachausschusses, um sich von Prof. Franz Conraths, Vizepräsident des Bundesforschungsinstituts für Tiergesundheit Friedrich Loeffler (FLI), über die aktuellen Kenntnisse informieren zu lassen. Es ging um Einschleppungsursachen, Verbreitungsrisiken und Schlussfolgerungen aus den Analysen.

DIE LINKE nutzte die Gelegenheit, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowohl des FLI als auch der Vollzugsbehörden im Land und den Kommunen zu danken, die eine sehr hohe Arbeitsbelastung zu bewältigen haben.

Als wissenschaftlich erwiesen gilt, dass die Einschleppung der aus Südostasien stammenden Virusvariante auch dieses Mal über Zugvögel erfolgte, aber vor Ort vor allem konsequente Biosicherheitsmaßnahmen über das Infektionsrisiko im Bestand entscheiden. weiterlesen